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Baugesuche


Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Gartenzäune bzw. Einfriedigungen bis 1.20 m Höhe erfordern grundsätzlich keine Baubewilligung. Die Baubewilligungspflicht richtet sich nach § 49 BauV.

In Bezug auf die Grenzabstände von Einfriedigungen gelten folgende Vorschriften (gemäss BNO):
  • BauV, Anhang 3: § 19 ABauV (H max. = 1.80 m)
  • EGZGB § 88 für Bepflanzungen
  • BauG § 111 gegenüber öffentlichen Strassen

Der Abteilung Planung, Bau und Umwelt ist bis spätestens zwei Wochen vor Baubeginn ein Bauplatzinstallationsgesuch mit folgenden Angaben einzureichen:
  • Situationsplan mit eingezeichneten Flächen (Mulden, Kranstandort, Baracken, Umschlagplätze, Abstellplätze für Handwerkerfahrzeuge etc.).
- Angaben über die Dauer der Beanspruchung des öffentlichen Grundes.

  • Name und Adresse der Bauleitung und der Bauunternehmung.
Bei grösseren Bauvorhaben ist vorgängig ein Augenschein vor Ort zu vereinbaren mit der Abteilung Planung, Bau und Umwelt, Kapellstrasse 1, 5610 Wohlen,
Tel. 056 619 92 21, Fax. 056 619 91 83, planungbauumwelt@wohlen.ch.

Die Benützungsgebühr richtet sich nach § 27 des Strassenreglements.
Kontaktemail: planungbauumwelt@wohlen.ch
Gemäss BauG § 53 sind folgende Bauten und Anlagen für Menschen mit Behinderungen zugänglich und benutzbar zu gestalten:
- Öffentlich zugängliche Bauten und Anlagen
- Bauten und Anlagen mit mehr als 50 Arbeitsplätzen
  • Mehrfamilienhäuser
Dies gilt sowohl für Neubauten als auch für die Erneuerung von Bauten. Die Pflicht entfällt, wenn der für Behinderte zu erwartende Nutzen in einem Missverhältnis steht, insbesondere zum wirtschaftlichen Aufwand, zu Interessen des Umweltschutzes, des Natur- und Heimatschutzes oder zu Anliegen der Verkehrs-und Betriebssicherheit.

Baugesuche zu oben erwähnten Bauten und Anlagen werden der Fachstelle Hindernisfreies Bauen der Kantone Aargau /Solothurn der Procap zur Prüfung eingereicht. Daraus resultierende, allfällige Auflagen sind Teil der Baubewilligung. Die Prüfung ist kostenpflichtig, die Gebühren werden zusammen mit den Baubewilligungsgebühren verfügt.
Speziell zu beachten sind die Sichtzonen. In diesen muss ein sichtfreier Raum zwischen einer Höhe von 80 cm und einer solchen von 3 m gewährleistet werden. Einzelne, die Sicht nicht hemmende Bäume, Stangen und Masten sind innerhalb der Sichtzonen zugelassen (§ 42 Abs. 2 BauV; SAR 713.121).

Es gilt das «Merkblatt Sicht am Knoten und Ausfahrten» des Departements Bau, Verkehr und Umwelt vom 1. März 2011.

Allgemein gilt, dass Zugänge, Zufahrten, Weganschlüsse und Ausmündungen aller Art auf öffentliche Strassen, ihre Erweiterung und gesteigerte Benutzung der Bewilligung des Strasseneigentümers, bei dem Gemeingebrauch zugänglichen Privatstrassen auch derjenigen des Gemeinderats bedürfen.

Ein Anspruch auf direkte Zu- und Wegfahrt zu und von einer öffentlichen Strasse besteht nicht. Die Bewilligungen sind zu versagen, wenn die Verkehrssicherheit erheblich gestört würde (§ 113 Abs. 1 BauG).
Den Grundeigentümer eines Grundstücks können Sie mit Angabe der Parzellennummer zu Bürozeiten beim Grundbuchamt Bezirke Bremgarten und Muri, Wilstrasse 2, 5610 Bremgarten, Tel: 056 619 58 00, Fax: 056 619 58 49, E-Mail: gbabremgarten@ag.ch erfahren.

Jedermann ist berechtigt, darüber Auskunft zu erhalten, wer als Eigentümer eines Grundstücks im Grundbuch eingetragen ist. Ein weitergehendes Auskunfts- oder Einsichtsrecht haben aber nur Personen, die ein rechtliches oder tatsächliches Interesse glaubhaft machen können (z.B. Nachbarn, Kaufinteressenten, etc.).
Ein Geschoss gilt als Attikageschoss, wenn die Grundfläche höchstens einem Geschoss entspricht, welches auf den Längsseiten um das Mass seiner Höhe von der Fassade zurückversetzt ist (Anhang 3 zur BauV, §16a; SAR 713.121).
Mit Ausnahme von Dachvorsprüngen müssen alle Bauteile innerhalb dieser Grundfläche lie-gen. Überdeckte Terrassen und Vordächer mit einer Tiefe von mehr als 60 cm müssen daher der Attikagrundfläche zugerechnet werden. Ist die zulässige Attikagrundfläche eingehalten, ist die Anordnung des Attikageschosses grundsätzlich frei, dies jedoch nur soweit die Nachbargrundstücke nicht übermässig beeinträchtigt werden.
Die Ausnützungsziffer der entsprechenden Bauzonen finden Sie in der Tabelle der Bauzonenvorschriften in §8 der Bau- und Nutzungsordnung (BNO) der Gemeinde Wohlen.
Die Pflanzabstände sind grundsätzlich privatrechtlicher Natur, d.h. es gelten die nachbarrechtlichen Bestimmungen des Einführungsgesetzes zum Zivilgesetzbuch (EG ZGB § 72 und 73 EG ZGB). Für diesbezügliche Streitigkeiten gilt der Zivilrechtsweg.

Einzig die Abstände von Pflanzungen gegenüber Strassen sind öffentlich-rechtlicher Natur (BauG § 111 Abs. 1 lit. d und Abs. 4). Demgemäss haben einzelne Bäume gegenüber Kantonsstrassen einen Abstand von 2 m (bei Geh- und Radwegen neben der Fahrbahn nur 1 m), gegenüber Gemeinde- und Privatstrassen im Gemeingebrauch einen solchen von 0.6 m einzuhalten.
Der Energienachweis ist gleichzeitig mit dem Baugesuch einzureichen.
Die Formulare für den Energienachweis können im Internet bestellt werden.

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