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Pfarrkirche St. Leonard

AdresseKirchenplatz
5610 Wohlen

Pfarrkirche St. Leonard


Beschreibung
Über der schönen Freitreppe erhebt sich die monumentale, pilastergegliederte Hauptfasade mit straffem Dreiecksgiebel und eingezogener Vorhalle.

Im Innern entstanden die Deckengemälde des Wohler Malers Leonhard Isler, die Stuckaturen schuf ein Vertreter der berühmten Familie Moosbrugger aus dem Bregenzer Wald. Die Ausstattung ist klassizistisch gehalten. Die Altäre stammen von Felix Anton Hediger und die Bilder von Xaver Hecht.

Am 9. August 1807 erfolgte die Einweihung der neuen Kirche durch den Weihbischof von Konstanz.

An der Chorspitze befindet sich ein ein kleiner Turm mit spätgotischem Unterbau und einem neubarocken Oberbau. 1880 erhielt der Turm seine heutige Form, indem man das Satteldach durch eine Laternenhaube ersetzte.

Eine umfassende Innenrenovation erfolgte 1921, eine Aussenrenovation 1958. Bei der umfassenden Restaurierung von 1972 durch Architekt Walter Spettig aus Luzern hat man den ursprünglichen Zustand wiederhergestellt, indem man die neubarocken Elemente entfernte. Die Firma Mathis aus Näfels baute eine neue Orgel ein. Bei der Innen- und Aussenrenovation von 1996/97 wurden unter der Leitung von Architekt Werner Lindegger, Luzern, Innenraum und Fassaden erneuert und technische Verbesserungen vorgenommen. Diese Renovation trug bei, die Bausubstanz zu erhalten und der Kirche das ursprüngliche Aussehen zu bewahren.


Frühgeschichte der Kirche von Wohlen
Die früheste Kirche, vermutlich ein bescheidener Holzbau oberhalb des Hotels Bären, war im Besitz des Stiftes Schänis. Kirchenpatron war der heilige Stephanus. Im Jahre 1477 wurde beschlossen, St. Leonhard als Patron zu bezeichnen. Die Rechte an der Kirche wechselten mehrmals die Hand, lagen zeitweise auch bei den Edlen von Wohlen und gingen 1485 an das Kloster Muri über. Weil die alte Kirche baufällig geworden war, liess Abt Johannes Hegnauer 1488 einen Neubau erstellen südlich des Pfarrhauses. Diese Kirche nahm grossen Schaden bei den Auseinandersetzungen der Reformationszeit und musste mit Ausnahme des Turmes neu aufgebaut werden. Die Einweihung war 1532. Nach verschiedenen Renovationen erhielt der Turm 1756 ein Satteldach (Käsbisse). Gegen Ende des 18. Jahrhunderts war die Kirche zu klein geworden, und man beschloss 1803 den Bau des heutigen Gotteshauses.

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